Katze im Sack
»Der Film ist eine Art Leipzig-Noir über Getriebene der Nacht mit einem tollen Walter Kreye als kaputten, Karaoke singenden Security-Mann. … Hier ist der Wille zu einem düster-romantischen Kino festzustellen, im Gegensatz zu all den pädagogischen Feelgood-Filmen.«
(Süddeutsche Zeitung, Hans Schifferle)


»Katze im Sack ist jederzeit richtiges Kino, das sich von aller Fernsehästhetik gelöst hat, und schon durch seinen Mut, mit Konventionen zu brechen, Spaß macht. Im Einzelnen nicht ohne Fehler, ist das Ganze ein großer Wurf.«
(Der Tagesspiegel, Rüdiger Suchsland)


»Im Halbdunkel einer seltsamen Nacht werfen die Figuren überlebensgroße Schatten. Dann sehen sie für ein paar glorreiche Momente aus wie faszinierende rätselhafte Besucher aus einer anderen Welt. Die ganz weit weg von deutschen Förderungsgremien und Fernsehredakteurskino liegt - statt dessen näher am Hollywood der Vierziger, am Frankreich der Sechziger und am Hongkong der Gegenwart.«
(Berliner Morgenpost)


»Dessen (Florian Schwarz) Erstling Katze im Sack ist einer der Höhepunkte der Perspektive Deutsches Kino auf der Berlinale. Ein cooler Noir Thriller über drei Einsame in einer Leipziger Nacht, ein Film mit Mut zu Pathos und zur Übertreibung. Mehr als von seiner Story lebt Katze im Sack von seiner Musik und einer flirrenden Kamera, die bis zum Schluss neugierig bleibt, einem besonderen, unverwechselbaren Ton, und damit ein Geheimnis bewahrt. Und für gutes Kino waren Atmosphären schon immer wichtiger als Geschichten.«
(Frankfurter Rundschau)


»Ein kleiner Film mit großen Kinobildern, ein Debüt mit den dazugehörigen Macken, das in einer Liga spielt mit Filmen wie „Berlin is in Germany“, „Kroko“ oder „Lichter“.«
(Berliner Zeitung)


»Der beste Debütfilm des Jahres. Ein neuer Star erblickt das Licht der Leinwand: Christoph Bach – die deutsche Antwort auf Robert De Niro.«
(Filmproduzent Nico Hofmann in der Welt am Sonntag)


»Ein Experiment. Traumwandlerisch. Melancholisch. Manchmal komisch.«
(taz)


»“Man ist mit sich allein. Mit den anderen zusammen sind es die meisten auch ohne sich.“, schrieb einst Ernst Bloch, und so ist es auch bei Katze im Sack. Doris und Karl bleiben auch zu zweit allein.«
(zdf: aspekte)


»Hier sind mehrere Talente am Werk: das Buch ist wie ein Roman, die Kamera agiert als Mitspielerin, die Darsteller – allen voran Jule Böwe, Christoph Bach und Walter Kreye – sind bis in die Nebenrollen grandios besetzt und geführt. Je sorgfältiger
man den Film anschaut, desto mehr bemerkt man, wie viele Fäden gelegt und wieder aufgenommen werden. Ein Film im Film im Film, eine Wundertüte der Möglichkeiten.«
(FIRST STEPS 2004)


»Das Buch zeigt uns menschliche Paralleluniversen in einer bestechenden Mischung aus Präzision und Offenheit. Ohne moralische Bewertung und psychologisierende Erklärungen entstehen wirkliche Menschen, von denen das Kino lebt.«
(Max-Ophüls-Festival 2005)


»Katze im Sack zeigt, wie gut deutsches Kino sein kann: rau und heftig, gleichzeitig aber auch geistreich und witzig. Richard Linklater würde wohl sagen: sophisticated.«
(hamburg:pur)


»Ein besonderer Film mit tollen Darstellern.«
(Franka Potente)


»Die innere Schwerkraft des menschlichen Gemüts sei, so heißt es irgendwo: die Sehnsucht. Katze im Sack ist ein Film über Sehnsucht. Über die konkrete Sehnsucht nach dem begehrten Anderen. Aber auch über die diffuse Sehnsucht nach dem kleinen bisschen Glück auf der manchmal einsamen Strecke des Schicksals. Diese Sehnsüchte sind die verborgenen Triebfedern der Geschichte des Films. Ihren un-
kontrollierbaren Kräften ist es zu verdanken, den Charakteren dabei zusehen zu dürfen, wie sie lachen oder weinen. Wie sie seltsame Beziehungen führen, manisch flirten oder inbrünstig - und schief - Karaokelieder singen. Und wie sie triumphieren oder scheitern. Die Sehnsüchte bilden den dunkelsten und tiefsten Punkt der menschlichen Natur und vielleicht ist es sogar besser, gar nicht so viel über sie zu wissen, sie einfach da zu lassen wo sie sind. Denn mit den Sehnsüchten ist es wie mit der Katze im Sack: Manchmal sollte man den Sack lieber zu lassen – wenn man nur könnte.«
(Regisseur Florian Schwarz)
Berlinale


Max-Ophüls-Preis



FIRST STEPS
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